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EFG-St.Michaelisdonn

Schaukasten
Januar 2026
Featured

Schaukasten (3)

Juni
Ein wechselnder "Hingucker" nicht nur für Gemeindemitglieder ist der Schaukasten!
Er hängt an der Vorderseite der Gemeinde  und wird jeden Monat erneuert. Viel Arbeit steckt darin: Gedanken über eine Aussage, die sowohl
Gemeindemitglieder als auch Gäste ansprechen soll,
das Zusammenstellen von Bildern und Worten und das Auftragen auf die Pappe, welche dann als Plakat in den Schaukasten kommt.
Das Gute dabei ist, dass auch hier Gott selbst oft die Inspirationen schenkt und so das Schaukastenbild immer wieder ein Highlight wird.

 

 

 

Featured

Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denk an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib.

Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib! Hebr 13,3

Dieser Vers fordert uns auf, Menschen zu gedenken. Menschen die Not leiden zu gedenken. Menschen, die eine bestimmte Not erleben zu gedenken.

Um dem gerecht zu werden, möchte ich einen Bericht von der Website von OpenDoors an dieser Stelle teilen. Dies kann einen Einblick geben, in das, was Menschen in einer solchen Situation erleben:

Im Ausland hatten Farida und ihr Mann zum christlichen Glauben gefunden und kehrten schließlich in den Iran zurück. Zurück in der Stadt ihrer Kindheit, erzählten sie einigen anderen Menschen von Jesus – und gerieten trotz ihrer Vorsicht in das Visier des Geheimdienstes. Christen muslimischer Herkunft gelten im Iran als Staatsfeinde und werden oft mit jahrelangen Gefängnisstrafen belegt. Eines Tages wurden Farida und ihr Mann verhaftet, ihre Wohnung durchsucht und ihr Besitz beschlagnahmt. Ihr Sohn war zu diesem Zeitpunkt noch keine vier Wochen alt. Farida musste sich schnell entscheiden: Sollte sie ihn mitnehmen oder nicht? Schließlich vertraute sie ihn ihrer Mutter an, bevor sie abgeführt wurde.

„Es war nachmittags gewesen, als sie uns verhaftet hatten und ich glaube, es war gegen Mitternacht, als sie anfingen, uns auszufragen“, erzählt Farida. „Sie verhörten uns stundenlang.“ Als Farida zunächst ausweichend antwortete, legte der vernehmende Beamte einen großen Ordner vor sie hin. „Darauf stand unser Autokennzeichen. Überwachungskameras hatten unsere Standorte aufgezeichnet, überall, wo wir gewesen waren. Er sagte: ‚Ich weiß alles.‘“ Farida kam in eine Einzelzelle. Zwischen den Verhören machte sich Farida Sorgen um ihre Familie, um die anderen Christen – aber vor allem um ihr Baby. Hätte sie es doch mitnehmen sollen? „Sie sagten: ‚Wenn du nicht umkehrst, bist du eine Abtrünnige. Du wirst dein Leben verlieren. Du wirst deine Familie nie mehr sehen. Du wirst deinen Sohn nie mehr sehen.‘“

Nach drei Tagen wurde Farida gegen Kaution freigelassen und konnte wieder zu ihrem Sohn gehen. Doch den ganzen Monat lang wurde sie jeden Tag verhört, sodass sie ihren Sohn nur nachts sehen konnte. „Nachts betrachtete ich meinen Sohn und fragte mich, ob ich ihn morgen wieder sehen würde oder nicht. Was würden sie mit mir machen? Welche Strafe würde ich erhalten? Ich hatte jede Nacht einfach nur Angst.“ Auch Faridas Familie wurde von den Behörden unter Druck gesetzt, ihre abtrünnige Tochter zurück zum Islam zu bringen. Nach drei Monaten wurde schließlich auch Faridas Mann gegen Kaution freigelassen. Drei weitere Monate später konnten Farida und ihr Mann mit ihrem Sohn das Land verlassen. Sie sind über Internet weiterhin mit Christen im Land verbunden, begleiten und ermutigen sie.

Dieser Bericht erzählt von den Erlebnissen von Farida (ihr Name wurde allerdings in dem Bericht geändert). Diesen Bericht von OpenDoors können wir stellvertretend lesen, um an Personen zu denken, die in Gefängnissen sind und oder andere Art von Misshandlung erleben.

Wenn ihr noch weitere Berichte online lesen wollt, schaut doch gerne auf der Website: https://www.opendoors.de/christenverfolgung/gesichter-der-verfolgung vorbei.

Myriam Rind

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Donnerstag, 04.06.2026

Der HERR, dein Gott, wird dir Glück geben zu allen Werken deiner Hände.

5. Mose 30,9

Niemand gehe zu weit und übervorteile seinen Bruder im Handel. Denn der Herr straft dies alles.

1. Thessalonicher 4,6

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