Noch in der letzten Woche hatte die Regierung bekannt gegeben, dass demnächst wieder Gottesdienste stattfinden dürfen. Und diese Woche, am 10. Mai, ist es auch bei uns endlich tatsächlich wieder soweit! Nähre Infos dazu siehe im entsprechenden Artikel:

Gottesdienst am 10. Mai im Zirkuszelt

Das ist deswegen besonders schön, weil wir dann endlich wieder Gemeinschaft (mehr oder weniger) in der bisher üblichen Form genießen können. Wir können uns dann endlich wieder als Gruppe treffen. Die bisherige „unsichtbare“ Gemeinschaft wird endlich wieder „sichtbar“.

Das erinnert mich an eine Stelle aus dem Neuen Testament, bei dem Paulus einen Brief an die Gemeinde in Korinth schreibt. Wir finden den Text in 1. Korinther 1, 2.

In diesem Vers erklärt Paulus, an wen sein Brief gerichtet ist. Er betont, dass er zwar einerseits an die Christen in Korinth gerichtet ist, anderseits aber auch alle anderen Christen weltweit betrifft. Grob gesagt unterscheidet Paulus hier zwischen der „sichtbaren“ Ortsgemeinde und der „unsichtbaren“ Gemeinde, die alle Christen weltweit betrifft.

In den letzten Wochen wurde aufgrund der Coronakrise leider auch unsere sichtbare Ortsgemeinde fast zur „unsichtbaren“ Gemeinde. Gottesdienste, Hauskreise usw. wurden verboten, so dass wir leider nicht das typische Leben als Ortsgemeinde erfahren durften. Zugleich aber zeigten uns diese Umstände auf, dass wir als Christen dennoch verbunden bleiben konnten, u.a. durch Telefonate.

Gott sei Dank gibt es die „unsichtbare“ Gemeinde, alle Christen weltweit, an jedem Ort. Durch Jesus Christus sind wir mit anderen jederzeit verbunden!

Gott sei Dank dürfen wir aber auch endlich wieder die „sichtbare“ Gemeinde erleben!

Gott segne euch!

Anmerkung: Das Bild mit den berührenden Händen ist nur symbolisch für das Thema „Gemeinschaft“ gedacht. Selbstverständlich werden wir die Umstände der aktuellen Situation beachten und den notwendigen Abstand sowie weitere Sicherheitsvorkehrungen zur Vermeidung von Covid-19 Ansteckungen einhalten.
Kategorien: Andacht